projekt_FRIEDEN

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Das projekt_FRIEDEN nimmt die Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“, die vom 28. April bis zum 2. September 2018 in Münster gemeinsam vom LWL-Museum für Kunst und Kultur, dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, dem Archäologischen Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, dem Bistum Münster und dem Stadtmuseum gezeigt werden wird, als Ausgangspunkt.

Die Schließung des Westfälischen Friedens vor 370 Jahren in Münster und Osnabrück sowie das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren sind historische Daten, die Anlass bieten sich zu fragen, warum Menschen sich zu allen Zeiten den Frieden wünschen, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit Frieden entstehen und bestehen kann, und welche Auswirkungen er auf die zeitgenössische Kunst hat.

Die Grundidee, Schüler_innen in Kontakt mit dem Thema „Frieden“ zu bringen und insbesondere auch Schüler_innen mit Migrationsgeschichte/hintergrund einzubeziehen, wurde von Doris Wermelt (LWL Museum für Kunst und Kultur) und Britta Lauro (Kunstmuseum Pablo Picasso ) konzeptioniert und initiiert. Die inhaltliche Ausgestaltung sowie die Umsetzung in den Schulen wurde an Stephanie Sczepanek (Freie Kunstvermittlerin) und Ronja Ganßauge (Freie Kunstvermittlerin) übergeben.

Das Projekt wurde öffentlich ausgeschrieben und an verschiedenen Schulen vorgestellt. Seit November 2017 setzen sich fünf Schulen aus dem Münsteraner Raum wöchentlich mit dem Thema „Frieden“ auseinander. Die Geschwister Scholl Realschule, die Technischen Schulen Steinfurt, das Ratsgymnasium Münster, das Geschwister Scholl Gymnasium sowie das Ludwig- Ehrhart Berufskolleg untersuchen dabei in vier Phasen Standpunkte, Vorstellungen und eigene Positionen in Bezug zum Thema FRIEDEN. Bis Juni 2018 werden die Klassen inhaltlich und praktisch arbeiten.

Ein Blog dokumentiert die verschiedenen Phasen des Projektes in jeder einzelnen Klasse und bietet verschiedene Einblicke in die gemeinsame Arbeit.

https://projektfrieden.wordpress.com